08.12.09

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Habitat / Vorkommen

Andersoni sind endemisch in der Laguna en Zacapú sowie in einem kleinen Zufluss. Sie stellen eher geringe Anforderungen an ihren Lebensraum, am besten gefällt es den Andersoni in kühlen, salzarmen und sauerstoffreichen Gewässern.

Der Lake Zacapú (19°50'N 101°47'W) ist ein kleiner See in der Nähe von Zacapú.  Diese Stadt gilt als die erste Siedlung des Purépecha-Volkes, welches später das gesamte Land des heutigen Michoacán sowie Teile von Guanajuato und Querétaro besiedelte. Während der Kolonialzeit ernannten die Spanier sie zur "Republik der Indios" und übergaben sie als Encomienda (Landbesitz) an Hernando Jeréz. Zacapú war ein Zentrum wichtiger Kämpfe während des Unabhängigkeitskrieges. Heute ist es ein wichtiges Zentrum für Landwirtschaft, Handel und Industrie. Die Temperaturen liegen zwischen einem Maximum von 25 °C sowie einem Minimum von  8°C. Die Einwohnerzahl von Zacapú beträgt etwa 50.400 innerhalb ihrer etwa 70.600 Einwohner zählenden Großgemeinde. (Ursprünglicher Name Tzacapo Tacanendam, ins Spanische übersetzt als "Lugar de Piedras" oder "Place of Stones" in englischer Sprache). Die Gemeinde hat eine Gesamtfläche von 455,96 km.

Die Größe des Sees beträgt nur 39.96 ha innerhalb einer Fläche von ca. 500 x 500 m, bei einer nicht genau bekannten Tiefe. Das Wasser ist morastisch, undurchsichtig und hat eine graue Färbung. Der See befindet sich auf einer Höhe von 1990 Metern über dem Meeresspiegel innerhalb der Mesa Central, einem Teil von Mexiko, in einem Gebiet, wo viele neotene Ambystoma Arten beheimatet sind. Die Temperatur des Sees ist gemäßigt, bei einem niedrigen Salzgehalt. Gespeist wird er aus einem einzigen Zufluss, der vom Patzcuro-See zum Zacapú-See fließt. In der Natur kommen meist nur neotene Exemplare vor. Die in der Literatur genannte Körperlänge von "bis zu 21,4 cm" können wir nicht bestätigen. Unsere Tiere, knapp über ein halbes Jahr alt, sind alle - und teilweise deutlich - darüber.

Biotopbeschreibung:

Offenes Wasser mit Schilf umgeben. Morastiges Gebiet mit Treibsand, das durch die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten gefährlich zu begehen ist. Das Wasser ist schwach braun-gelb gefärbt und ziemlich klar. Der Bodengrund besteht aus schlammigem Torf. Auffällig ist der niedrige Salzgehalt des Sees. So liegt die Leitfähigkeit schwankend zwischen 150 - 170 µS/cm (Microsiemens je Zentimeter) des Wassers.

Umgebungsbeschreibung:

In der Umgebung liegt eine kleine Ziegelei, für die Lehm aus dem Zacapú-See entnommen wird, um daraus Steine zu brennen. In einiger Entfernung befinden sich mehrere Wohnhäuser. Im Folgenden einige Durchschnittswerte:

pH-Wert

GH (Gesamthärte)

KH (Karbonathärte)

Luft-Temperatur

Temperaturen

Wasser-Temperatur

UV-Index

Luftfeuchtigkeit

Luftdruck

Zwischen 6,8 und 7,5

Bei 5° dH

Bei 4° dH

20° - 24° C (Dez. – Feb.)

Jahres-Grenzwerte: max. 24,7° C; min. 7,6° C

15,7° C – 20° C (Dez. – Feb.)

etwa bei 7 – 8

bei 69 – 78 %

bei 1020 Millibar

 

 

 

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Stand: 08.12.09