08.12.09

Home
Taxonomie
Habitat
Bilder
Verkauf
Neotenie
Haltung
Futter
Links
Feedback
Impressum

 

Taxonomie/Beschreibung

Der ausgewachsene Salamander hat einen massigen Körper und einen relativ kurzen Schwanz mit einem ziemlich hohen Schwimmsaum. An den mittelgroßen außenliegenden Kiemenbüscheln befinden sich leuchtend roten Fäden. Seine Färbung ist ein ungewöhnliches Muster mit schwarzen Flecken, die oft miteinander verbunden sind, und einer leuchtend rötlich braunen Grundfärbung.

Die Salamander werden in ihrem natürlichen Habitat als Neoten beschrieben. Sie leben aquatisch (unter Wasser) und verbringen dort normalerweise ihr ganzes Leben. Morphologisch betrachtet scheint er entfernt mit dem A. dumerilii vom Lago Pátzcuaro verwandt zu sein. Genetisch gesehen ist er eine Schwesternart des Ambystoma mexicanum (Samuels et al 2005). Im Gegensatz zu ihren Verwandten, z.B. den Axolotl, besitzen sie zwischen ihren Fingern eine Schwimmmembran und nur die Endglieder stehen hervor.

Systematik
Klasse:

 
Lurche (Amphibia)

Ordnung:

Schwanzlurche (Caudata)

Überfamilie:

Salamanderverwandte (Salamandroidea)

Familie:

Querzahnmolche (Ambystomatidae)

Gattung:

Eigentliche Querzahnmolche (Ambystoma)

Art:

 

andersoni

 

Wissenschaftlicher Name: Ambystoma andersoni (Brandon und Krebs 1984)

Artenschutz: Seit 2004 steht der Ambystoma andersoni auf der Roten Liste der IUCN als kritisch gefährdete Spezies (CR B1ab(iii)+2ab(iii). Cites nicht erforderlich!

Wie alle neotenen Ambystoma Arten behält auch der Ambystoma andersoni meist die Larvenmerkmale sein ganzen Leben bei und pflanzt sich auch im Larvenstadium fort. Dies gilt aber wahrscheinlich nur in seinem natürlichen Habitat. Dort konnten bisher noch keine durch die Metamorphose gegangenen Salamander / Landgänger gefunden werden. Allerdings hat auch noch niemand explizit danach gesucht. Bei der aquaristischen Haltung kommt es gelegentlich zur Metamorphose, wobei die Ursache dafür derzeit noch nicht bekannt ist. Von einer rein neotenen Art kann man somit also nicht sprechen. Genetische Studien zum andersoni gibt es nicht.

Home | Taxonomie | Habitat | Bilder | Verkauf | Neotenie | Haltung | Futter | Links | Feedback | Impressum

Stand: 08.12.09